Kinderzahnheilkunde

KINDERZAHNÄRZTINNEN


Nach Studium, Staatsexamen und Promotion in Frankfurt am Main folgte die allgemeinzahnärztliche Assistenzzeit. Während dieser merkten wir sehr bald, dass Kinderzahnärztin zu sein unser Traumberuf ist! Wir absolvierten mehrjährige Fortbildungen, um uns für den Tätigkeitsschwerpunkt Kinder und- Jugendzahnheilkunde der Akademie Praxis und Wissenschaft und der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (www.dgkiz.de) zertifizieren zu lassen. In diesen Gesellschaften sind wir Mitglieder, wie auch im Bundesverband der Kinderzahnärzte (www.bukiz.de). Um uns weiterhin zu spezialisieren absolvierten wir den postgradualen Masterstudiengang für Kinder- und Jugendzahnheilkunde. Nach vielen Jahren kinderzahnärztlicher Tätigkeit und Fortbildung haben wir in 2015 unsere Praxis für Kinder-und Jungendzahnheilkunde „Das Zahnschiff im Triangulum“ in neuen Räumen eröffnet.


ZAHNBEHANDLUNG VON KINDERN

Zahnpflege fängt schon ab dem ersten Zahn an. Am Anfang sind die Eltern gefragt, bist die Kinder Druckbuchstaben mit dem Füller schreiben können!

Um den Kindern die richtige Zahnpflege und Zahnputztechnik beizubringen, bieten wir die Putzschule an. Diese kann von Kindern ab 8 Jahren besucht werden und auch die Eltern haben etwas davon: Sie lernen schon vor ihren Kindern, worauf sie achten müssen, um ihrem Nachwuchs die bestmögliche Zahn- und Mundpflege beizubringen.

Die Zahnputzschule wird von geschulten Prophylaxemitarbeiterinnen durchgeführt. Hier lernen die Kinder, worauf sie beim Zähneputzen achten müsssen und wie es richtig funktioniert.

In der Zahnmedizin spielt auch die professionelle Zahnreinigung für Kinder und Jugendliche eine große Rolle. Empfohlen wird sie bereits ab dem sechsten Lebensjahr. Dabei wird der Status der Mundhygiene untersucht und den Kindern gezeigt, wo sie nicht richtig geputzt haben.

Auf spielerische Art wird den Kindern dabei gezeigt, worauf sie zukünftig besser achten und was sie besser machen können. Dann werden die Zähnchen vorsichtig von Belägen und Zahnstein gereinigt und poliert. Hierfür werden speziellere Geräte zum Einsatz gebracht, die alle hartnäckigen, schadhaften Belege garantiert entfernen.

Die Kieferorthopädie ist ein wichtiger Zweig der Zahnmedizin, denn sie beschäftigt sich mit Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer. Mögliche Fehlstellungen sollen dadurch frühzeitig erkannt, verhindert oder behandelt werden. Dabei ist es uns wichtig, Ästhetik und Funktionalität miteinander zu kombinieren und die bestmögliche Lösung für mögliche oder bereits vorhandene Probleme zu finden.

Besonders bei Kindern und Jugendlichen können Kiefer- und Zahnfehlstellungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Zudem gibt es Möglichkeiten, diese Fehlstellungen oder das Risiko dieser mit kieferorthopädischen Geräten zu regulieren oder zu vermeiden. Diese Geräte können für einen bestimmten Zeitraum fest angebracht werden oder aber herausnehmbar sein.

Mit einer Versiegelung wird dieses Risiko behoben. Die Versiegelung erfolgt mit einem speziellen Kunststoff. Die Rillen werden aufgefüllt und sind kein Nährboden mehr für Bakterien und Co.
Für Kinder und Jugendliche stellt die Versiegelung eine Kariesprophylaxe dar, die sogar bis zum 18. Lebensjahr von der Krankenkasse übernommen wird. Mehr Dazu: Dgzmk Leitlinie

Damit Füllungen bei Kindern und Jugendlichen so lange wie möglich halten, sollten hochwertige Materialien gewählt werden. Und das beginnt schon bei den Milchzähnen.
Wer hochwertige Füllungen nutzt, ist gewiss, dass diese bis zum natürlichen Ausfallen der Zähne hält. Es handelt sich um Kunststofffüllungen. Diese sind farblich den Zähnen angepasst, aber auch biologisch unbedenklich und gelten als besonders langlebig und stabil.
Hochwertige Füllungen haben somit nicht nur ästhetischen Wert, sondern vor allem auch praktischen: sie halten sehr lange, lösen keine Allergien oder andere Reaktionen aus, schaden dem Körper nicht und senken das Risiko, erneut an Karies zu leiden.

Welches Kind möchte nicht mal eine Krone tragen?

Kinderkronen sind Kronen für komplett durch Karies zerstörte Milchzähne, die nicht mehr durch eine normale Füllung gerettet werden können.
Die Kronen in verschiedenen Größen sind meist silberfarben und vorgefertigt und werden auf Backenzähne gesetzt und der Milchzahn als Platzhalter für den nachfolgenden Zahn bestens versorgt. Wenn der Zahn dann wackelt und endlich raus will, fällt er samt Krone ganz normal aus. Und die Kinder sind bis dahin stolze Trägerinnen von Backenzahn-Prinzessinenkronen und Backenzahn-Ritterrüstungen.

Auch Kinder sind nicht vor Zahnverlust verschont. Besonders durch Karies, aber auch durch Unfälle können die frontalen Milchzähne manchmal nicht mehr erhalten werden. In diesem Fall kann eine Prothese, speziell für die Kleinsten unter uns, angefertigt werden. Das hat funktionelle, aber auch ästhetische Gründe. Es gibt festsitzende oder herausnehmbare Prothesen.

Platzhalter sind wichtig, um nachwachsenden Zähnen nach dem Verlust der Milchzähne genügend Platz zu lassen. Das gilt vor allem bei den seitlichen Milchzähnen. Können diese nicht mehr erhalten werden, werden kleine Spangen eingesetzt. Andernfalls kann es zu Zahnfehlstellungen oder auch Verschiebungen kommen, so dass die nachkommenden Zähne zum Beispiel nicht genügend Platz haben und schief wachsen. Diese Platzhalter können entweder festsitzend sein und werden über einen bestimmten Zeitraum getragen. Oder aber sie sind herausnehmbar und müssen nur nachts eingesetzt werden. Wir beraten Sie gerne, welche Möglichkeiten es gibt und welche Variante für Ihr Kind in Frage kommt.

Kinderzahnärzte sind geschult in Hypnosetechniken und sorgen dafür, dass das Kind beim nächsten Mal mit weniger Angst in die Kinderzahnarztpraxis geht. Durch ablenkende Geschichten und das Fokussieren auf Bilder, die sich in den Köpfen der Kinder abspielen, merken sie vom Eingriff kaum etwas und sind schneller wieder vom Zahnarztstuhl herunter, als sie dachten.

Sportliche Kinder bleiben oft nicht vor Verletzungen verschont. Durch Stöße oder Schläge bei Fußball, Handball, Hockey und Co. können vor allem Schneidezähne ausgeschlagen werden und schlimmere Folgen mit sich ziehen.
Umso wichtiger ist es, auch die Zähne und den Kiefer der Kleinen zu schützen. Helm und Knieschoner sind ja schließlich auch oft Pflicht.
Hier gibt es den speziell angepassten Sportmundschutz, der Zähne wie auch Kiefer schützt und Schlimmeres eindeutig verhindern kann. Es gibt standardisierte Schienen, aber auch den individuell angepassten oder extra angefertigten Mundschutz für die Kleinsten unter uns.
Wir können hier beratend zur Seite stehen und Lösungen anbieten, damit das Kind sicher weiter Sport treiben kann.

Mundschutz
Zahnschutz
Sportzahnschutz
individueller Mundschutz
Sportmundschutz

Die Behandlung von Patienten mit Lachgas ist schon über 100 Jahre alt – und immer noch eine bewährte Methode in der Zahnmedizin.
Zumal das Lachgas komplett ungefährlich ist. Besonders empfehlenswert ist die Methode bei Angstpatienten. Kinder und vor allem aber Jugendliche können die Zahnarztbehandlung mit Lachgas entspannt hinter sich bringen.
Der Würgereiz wird verringert und das Schmerzempfinden wird merkbar reduziert.
Inhaliert wird das Lachgas über eine Nasenmaske. Kleinere Kinder müssen etwas mutig sein, um sie aufzusetzen. Für Jugendliche ist das jedoch kein Problem.
Das Einatmen des Lachgases wirkt entspannend und angstlösend, die jungen Patienten bleiben aber bei Bewusstsein. Nur sind sie eben viel entspannter und die Angst löst sich besser.

Bei großen, umfangreichen Behandlungen, mangelnder Mitarbeit des Kindes oder bereits mehrfach gescheiterten Behandlungsversuchen empfehlen wir unter Umständen die Behandlung in Vollnarkose. Hierfür steht ein professionelles Team aus Kinderkrankenschwestern und Narkoseärzten zur Seite, die die Narkose überwachen und das Aufwachen betreuen. Darüber hinaus wird unser Team regelmäßig geschult, um auch in besonderen Situationen Ihr Kind jederzeit optimal betreuen zu können.